Abi Wallenstein – Spirit of the Blues

Freitag, 02. September 2016, 21:00 Uhr

Eintritt: 20€

spiritofthebluesEr ist in unseren Breiten ein alter Bekannter und doch ist jeder „Abi-Blues-Abend“ ein Unikat. Mit seiner rauchigen Bluesstimme, der Gitarre im Anschlag und seiner liebenswerten, familiären Art der Moderation bringt Abi Wallenstein die Zuhörer(innen) sofort in seinen Bann.

Begleitet wird er stets von Freunden des Blues, mit denen er den Abend als ein unnachahmliches Erlebnis kreiert. In dieser Formation spielt er mit Marc Breitfelder (Mundharmonika) und Georg Schroeter (Piano), den Meistern ihrer Instrumente, die als erste Europäer die International Blues Challenge in Memphis, USA, den weltweit größten Bluesmusiker-Wettbewerb, gewonnen haben.

Die Konzerte versprechen viel Spaß und Entspannung, hervorragenden, gänsehaut-erzeugenden Blues und originelle Interpretationen im Solo oder im Zusammenspiel der weltweit gefragten, kongenialen Musiker.

Improvisieren, mit Esprit auf das Publikum eingehen, um mit ihnen die Magie der Musik zu erleben, sowie ein unendliches Repertoire an Blues, Balladen, Boogieversionen etc. sind einige ihrer Stärken – auf diese Konzerte kann man sich freuen.

Abi Wallenstein gilt nicht ohne Grund als einer der ganz Großen des Blues in Deutschland. Ein virtuoses Gitarrenspiel und die rauchige Blues-Stimme sind das unverwechselbare Markenzeichen des Musikers, der dem Blues seine ganz persönliche Note aufgeprägt hat. Georg Schroeter am Piano und Marc Breitfelder an der Mundharmonika sind ein Erlebnis für sich, die man gehört haben muss, um zu verstehen, was Blues in seiner ganzen emotionalen und musikalischen Bandbreite bedeuten kann.

Diese drei Musiker zusammen sind eine derart explosive Mischung, dass es vollkommen unmöglich ist, von deren Zusammenspiel nicht mitgerissen zu werden. Erwartungsvolle Stille herrschte im Meret-Oppenheim-Foyer, als die drei Musiker die Bühne betraten. Mit den Klassikern „True Love“ und „Sugar Mama“ gab ein Abi Wallenstein in Hochform gleich die Richtung vor und ließ den ersten Hauch von „Spirit oft he Blues“ durch den Saal wehen.

Als dann Marc Breitfelder mit einem seiner unvergleichlichen Mundharmonika-Soli einen Zug durch den Saal heulen und donnern ließ, war das Eis endgültig gebrochen. Das Publikum tobte. Das setzte sich gleich bei dem Schroeter/Breitfelder-Kabinettstückchen „Talk to me“ fort – einem Dialog zwischen einem Mann und einer Frau, bei dem Breitfelders Mundharmonika den Part der Frau übernimmt. Bei „Silver City Bound“ ergriff der „Spirit of the Blues“ auch den Letzten im Saal. Nach der Pause ließ ein grandioses Gitarrensolo und ein kompakter Vortrag der drei Musiker die Zuhörer jubeln bei „In the Palace oft he King“ von John Mayall. Beim „Good Morning Blues“ wurden sie von Abi Wallenstein nochmals zum Mitsingen animiert. Der erste Versuch war ihm noch zu mager, und er klärte seine Steinener Gäste dahingehend auf, dass Blues immer etwas mit Ekstase zu tun hat.

Aber der Blues kennt auch die ganz leisen und ergreifenden Töne. So schmirgelte Abi Wallenstein bei „As Long as I See the Light“ mit seiner rauchigen Bluesstimme den Zuhörern eine ordentliche Gänsehaut auf den Rücken. Es war mucksmäuschenstill geworden. Dann völlig unvermittelt der nächste Kracher mit „Do the Hip Shake“. Atemberaubende Soli aller drei Musiker brachten Szenenapplaus, der nicht mehr aufhören wollte. Als Wallenstein und Breitfelder bei ihren Soli Rückkopplungseffekte ihrer Verstärker mit einbauten, hätte selbst Altvater Hendrix seine helle Freude gehabt.

Badische Zeitung

Begleitet werden die drei vom Schlagzeuger Achim Erz
Achim_Erz

In Kooperation mit dem Bauhaus fand am Folgetag im Rahmen des 19. Bauhausfestes noch ein Konzert mit der lokalen Band „Kathy & The Deadies“ statt.

 

Bernd Kleinow feat. Alex + Max Blume

Freitag, 04. November 2016, 20:00 Uhr

KleinowBlume

Alexander Blume gehört zu den international bekannten und erfolgreichen Vertretern der ostdeutschen Blues- und Jazzszene. Seine Pianospielweise bewegt sich zwischen Blues, Boogie Woogie, Jazz und Funk. Bereits im Alter von 20 Jahren war er einer der führenden Boogie Woogie- und Blues-Pianist im Osten Deutschlands. Gemeinsam mit seinem Sohn Maximilian lässt Alexander nicht nur Klassiker von Robert Johnson, J.J.Cale oder The Doors aufleben. Die Mischung aus traditionellem Blues, Boogie Woogie, Jazz und Songs von Stefan Diestelmann, dem „Blueskönig“ der ehemaligen DDR, verspricht ein äußerst abwechslungsreiches und mitreißendes Konzerterlebnis.

„Wir können uns glücklich schätzen, in unseren Breiten solche begnadeten Musiker zu haben. Eigentlich gehören sie mit ihrem Können auf die großen Bühnen dieser Welt. Doch dann würden uns vermutlich diese kleinen, intimen Konzertvergnügen wie hier in Erkner nicht mehr vergönnt sein. Wie auch immer, dieser Abend hat richtig Spaß gemacht. ALEXANDER BLUME ist ein wahrer Hexer auf den schwarz-weißen Tasten, sein Sohn Maximilian wird mit Sicherheit auch seinen Weg machen. Der Tag kommt zwangsläufig, an dem er sich vom Vater abnabeln und seine eigene Musik machen wird. Dafür kann man ihm nur alles Gute wünschen. Und vor BERND KLEINOW und seinen irren Einlagen an der Harp kann ich immer wieder nur gedanklich niederknien. Bleibt mir nur zu wünschen übrig, dass wir die Konstellation BLUME/KLEINOW nicht zum letzten Mal in Aktion gesehen haben, denn das schreit förmlich nach weiteren gemeinsamen Auftritten. Aber auch jeder für sich ist ein Garant für Unterhaltung auf höchstem internationalen Niveau, weshalb ich nur die Empfehlung aussprechen kann: wenn irgendwo die Namen BLUME oder KLEINOW auf einem Konzertplakat zu lesen sind, geht hin!“ (deutsche-mugge.de)

im Anschluß: Fairplay (ehem. Four Wheels), Dessau

Fairplay

 

 

 

Die große Weihnachts-Jamsession

Freitag, 02. Dezember 2016, 20:00 Uhr

Eintritt: 25€

Frauenpower

Wild Women Go Wild

Im Vordergrund stehen 3 wilde Frauen:
Katharina von Treptow (voc) 
Amy Zapf (p)
Kat Baloun (voc, bluesharp)
 

Sie werden bedient von:

Bluesrudy (voc, git)
Micha Maass (voc, dr)
Brian Barnett (voc, git)
Henry Heggen (bluesharp, voc)
Stefano Ronchi (voc, git)
 

15.04.16: Hans Theessink

Freitag, 15. April 2016, 20:00 Uhr

Hans Theessink (Wien)

feat. Bluesrudy & Bernd Kleinow
Theesink

 „Zeitlos ist dieser Mann, der sich dem Blues und dessen Anverwandten so verschworen hat und so authentisch klingt, dass man ihn eher inmitten der amerikanischen Südstaaten vermutet, denn im österreichischen Wien. Aber der Blues ist keine Frage des Ortes, sondern der Stimmung und die – geht es um akustischen Blues – kriegt man kaum besser vermittelt als bei Hans Theessink. Die überaus angenehme Stimme Theessinks ist schon die halbe Miete, denn ihr würde man wahrscheinlich auch beim Vorlesen des Wetterberichtes gespannt lauschen. Diese untermalt Theessink mit seinem herrlich perlenden, unprätentiösen Picking auf verschiedenen Akustikinstrumenten und schafft eine homogene Einheit zwischen Instrumenten und Gesang.“ (Epi Schmidt, ‚Hooked On Music‘)

„Wäre der in den Niederlanden geborene und seit vielen Jahren in Wien lebende Gitarrist, ein Amerikaner, er wäre wohl einer dieser Legenden, deren Gitarrenspiel Generationen von MusikerInnen beeinflussen würde.“ (Michael Ternai, ‚mica‘) 
 
„Hans Theessink befindet sich sichtlich in einem wahren Kreativ-Rausch, denn nur ein Jahr nach seinem Album „Delta Time“ (gemeinsam mit Terry Evan und anderen Könnern) legt der holländische Wahl-Ottakringer bereits seinen nächsten Longplayer „Wishing Well“ vor. Neben einigen Eigenkompositionen fügen sich die Theessink-Versionen von Traditionals, Bob Dylan- oder Brownie McGhee-Songs zu einer tollen Reise in die Sound-welten des Blues, die Hans das gesamte Jahr hindurch auch live zum Besten gibt.“ (Alexander Haide, ‚Planet.tt‘ )
 
Mit mehr als 7000 Konzerten, zwei Dutzend CDs unter eigenem Namen und über 40 Jahren „on the road“ ist Hans Theesink längst eine Institution in Sachen amerikanischer Roots-Musik. 

19.02.16: Local Heroes

Freitag, 19. Februar 2016, 19:00 Uhr

Local Heroes

Warum in die Ferne schweifen?
Sieh, das Gute liegt so nah:

Am Blue
Am Blue
Kathy & The Deadies
Kathy & The Deadies
Fourwheels
Four Wheels
phagt
Phagt
The Törten Heroes
The Törten Heroes

sowie:
– Thomas Steinberg (Westends Gang) (harp)
– Volker „Mecke“ Schneider (harp)

17.06.16: Michael van Merwyk & Bluesoul

Freitag, 17. Juni 2016, 20:00 Uhr

Michael van Merwyk & Bluesoul

Die Bluesnächte sind immer für eine Überraschung gut, manchmal sogar für uns als Veranstalter. Für die jüngste sorgte Michael van Merwyk, als er nicht nur seine Band Bluesoul mitbrachte, sondern kurzerhand auch seinen Kollegen Larry Garner, mit dem er in der nächsten Woche auf dem Bellinzona – Festival in der Schweiz auftritt. Larry Garner1

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Nach dem Gewinn der German Blues Challenge 2011 belegten Michael van Merwyk & Bluesoul Anfang Februar 2013 den zweiten Platz bei der International Blues Challenge in der „Bluestown“ Memphis. Couragiert und selbstbewusst spielten sich die vier Musiker bis ins Finale, sorgten mit ihrem frischen und eigenständigen “American Music – Euro Style” für Furore und behaupteten sich in einem Teilnehmerfeld von 124 Band-Acts aus 16 Ländern. Die Platzierung im Mutterland des Blues kann durchaus als sensationell bezeichnet werden, umso mehr als in der 29-jährigen Geschichte der IBC erstmalig eine europäische Band überhaupt eine Platzierung erreichte!

Der 2m-Hüne ist allerdings alles andere als ein Newcomer. Sein Handwerk hat er gelernt in der Hausband eines der berüchtigsten Blues-Clubs in Deutschland, dem ROADHOUSE in Rheda-Wiedenbrück. Gemeinsam mit Musiker-Legenden wie Jimmy Rogers, Larry Garner oder Jimmy Johnson wurde gejammed und gefeiert.

Sein Stil ist unverkennbar: autodidaktisch und emotional. Seine Stimme brummelt wie eine Mischung aus Dr. John und Johnny Cash, sein Gitarrenspiel ist funky wie Johnny Guitar Watson und rauh wie Albert King. Egal ob akustisch, elektrisch oder auf der Lap-Steel: hat es Saiten, wird es gespielt. Seine musikalische Persönlichkeit ist bei internationalen Musikern und Veranstaltern gleichermaßen beliebt, so wurde er als einer der wenigen Europäer mit seiner Band Bluesoul auf das renommierte „Lucerne Bluesfest“ eingeladen und spielte auf CD´s von u.a. Larry Garner und Big Daddy Wilson, die er auch häufig auf Ihren Tourneen als Musiker begleitet. Er tourt regelmäßig durch ganz Europa – von Finnland bis an die Mittelmeerküste, von der Atlantikküste bis nach Moskau.