16.02.18: Angelina & J.C. Grimshaw

Freitag, 16. Februar 2018, 20:00 Uhr

Eintritt: 18€

J.C. und seine Schwester Angelina komen aus England, genauer genommen von der Isle of Wight. Sie arbeiten bereits seit über 30 Jahren professionell zusammen und haben sich dabei international einen großen Namen gemacht. Beide begannen in frühen Teenagerzeiten in Folk Clubs zu spielen und entwickelten so Ihren Sound, der hauptsächlich durch Acoustic Roots, Jazz, Folk und Blues beeinflusst ist. J.C. & Angelina Grimshaw spielen in ganz Europa und Ihre Tourneen führten sie auch schon nach Russland, Japan und in die USA. Sie spielten unter anderem mit so namhaften Künstlern wie Warterson/Carthy, Pentangle, Dr. John, Buddy Guy und Van Morrison zusammen. Außerdem komplettierte J.C. eine zwei Jahres Welt Tour mit Midge Ure.

Angelinas Stimme gilt als eine der besten weiblichen Bluesstimmen Großbritanniens, ihr Timbre erinnert nicht nur zufällig an die große Bessie Smith, jeder Song wird gelebt und gelitten – genauso sollte es ja auch sein bei ehrlicher, authentischer, emotionaler Musik. Gemeinsam mit ihrem Bruder J.C. Grimshaw (voc/accguit/mandoline/ slideguit) arbeitet Angelina als professionelle Songwriterin, Gitarristin und Backingmusikerin. J.C. und Angelinas Musik ist so tief und wild wie der Mississippi – dem Strom dem sie viele ihrer musikalischen Einflüsse verdanken Folk, Blues, Cajun-Stomps und emotionale „dark“ Ballads sind die Markenzeichen dieser britischen Ausnahmekünstler.

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16.03.18: 6 Jahre Sonnenblues

Jubiläumskonzert 6 Jahre Dessauer Bluesnächte

Freitag, 16. März 2018, 20:00 Uhr

Eintritt: 15€

Die Dessauer Bluesnächte werden 6 Jahre! Am 16.03.2012, also auf den Tag genau vor 6 Jahren begann im Dessauer Süden eine bis heute erfolgreich andauernde Veranstaltungsreihe. Für die erste Dessauer Bluesnacht konnten damals Bluesrudy & Peter Schmidt als Musiker gewonnen werden. Deshalb kann es auch nicht anders sein, dass in diesem Jahr zu diesem besonderen Datum diese beiden Ausnahmenkünstler wieder bei uns auf der Bühne im Bauhaus Klub stehen. Maßgeblich unterstützt werden Bluesrudy und Peter Schmidt durch Axel Merseburger.

BluesRudy (Uwe Haase) kommt aus der Lutherstadt Wittenberg, sein Mississippi heißt Elbe. Sein heutiger Sound ist unerbittlich fordernd und bahnt sich mit der Leichtigkeit einer Dampfwalze den Weg ins Ohr. Eindringlich wie die Thesen Luthers formt Rudy alte Bluesklassiker und veredelt sie mit seinem eigenen Charme. Der Hintergrund seiner Bühnenpräsenz ist leicht erklärt: Aufgewachsen in einer großen Familie mußte er am Tisch flink mit der Kelle sein, um satt zu werden. Um schön laut klappern zu können lernte Rudy zunächst Schlagzeug und später Schlaggitarre, die dann auch sein Markenzeichen werden sollte. Neben dem lustigen Namen hat er von seinem Vater das Talent zum Trommeln und von seiner Mutter die unverwechselbare Art für Unterhaltung vererbt bekommen.

Der Gitarrist und Sänger Peter Schmidt aus Berlin steht seit fast 4 Jahrzehnten auf der Bühne und arbeitet seit vielen Jahren auch als Studiomusiker, Arrangeur, Komponist und Produzent. Mit seiner Band “East Blues Experience” tourte er durch Europa, Asien und Nordamerika, auch als Begleitband oder als Support für viele Weltstars der Blues- und Rockszene, wie z.B. Luther Allison, Carey Bell, Jerry Donahue, John Mayall, Jethro Tull, Procol Harum oder ZZ Top.

Axel Merseburger spielte viele Jahre bei East-Blues-Experience, einer der erfolgreichsten Bluesbands im ostdeutschen Raum. In seinen deutschsprachigen Texten beschreibt er das Leben von seiner ernsten, aber auch humorvollen Seite.

 

 

27.04.18: Bernd Kleinow feat. ST

Freitag, 27. April 2018, 20:00 Uhr

Eintritt: 15€

 

Bernd Kleinow – harmonica, vocals

ST. – guitar, vocals

Kurz nachdem Ost- und Westberlin wieder zusammen kamen, ist aus ST. und Bernd Kleinow ein Team geworden. ST. war in Westberlin und den alten Bundesländern damals auf den Bluesroads unterwegs und Bernd Kleinow in der ehemaligen DDR. Auf einem Festival in der Nähe von Hannover trafen sich die beiden Musiker und spürten sofort ihre gegenseitige Affinität zum urwüchsigen Roots-Blues. Sie spielten beide jeden Dienstag zur Blues Session im angesagten Westberliner Blues Café und gründeten umgehend das erste gesamtdeutsche, äußerst erfolgreiche Blues Duo.

Back to the roots – Blues in seiner schönsten Form

„Wer das Capital Blues Duo zum ersten Mal hört, ist spontan überzeugt, welch ehrliche ungekünstelte Musik diese beiden Musiker zu spielen im Stande sind und fühlt sich sofort mitgenommen. ST. brilliert vom ersten Ton an mit seiner gefangen nehmenden Bühnenpräsenz. Mal lässt er die knallrote Gibson den Teppich für seine unter die Haut gehende Baritonstimme auslegen, mal tanzen seine Finger zu erregenden Sololäufen über die Saiten. Es ist ein ganz besonderer Blues, den er spielt, mit nichts anderem vergleichbar und deshalb auch nur schwer in Worte zu fassen. In seinen Songs, von denen es weit über 100 gibt, finden sich diverse Stilistiken und Variationen des schwarzen Blues und Soul wieder, weshalb der Zuhörer auch zu keiner Sekunde Langeweile verspürt. Zumal ST. von einer Sekunde auf die andere förmlich explodieren kann, wenn sein ohnehin schon eindringlicher Gesang plötzlich anschwillt und dem Publikum durch Mark und Bein geht.
Natürlich funktioniert das Ganze erst in Einheit mit dem exzellenten Mundharmonikaspieler Bernd Kleinow. Über dessen brilliantes und unverwechselbares Mundharmonikaspiel muss man nicht viele Worte verlieren. Es ist ein Hochgenuss, Bernd bei seinem konzentrierten Spiel auf und mit diesem kleinen, kaum sichtbaren Instrument zuzuschauen. Egal, ob er nun zu ST.´s Melodien mit seiner Harp eine ganze Rhythmusfraktion imitiert oder eigene Akzente einbringt, indem er in sich versunken zum Solo ansetzt – es ist schlicht und einfach begeisternd. Wenn dann noch solche Feinheiten dazukommen, wie der fliegende Wechsel zwischen zwei Mundis innerhalb von Sekundenbruchteilen, ohne dass der Melodiebogen hörbar unterbrochen wird, dann zeugt das schon von enormer Meisterschaft.“

(Torsten Meyer, Internetportal „DM deutsche-mugge.de“

„ST. ist ein wirklicher Blues-Prediger, seine Lieder sind alle sehr persönlich, aber schaffen es trotzdem, sich mit globalen Themen auseinanderzusetzen, ohne klischeehaft zu wirken. Bernd Kleinow ist definitiv meine Wahl für den besten deutschen traditionellen Mundharmonikaspieler. Ich hatte die Freude, mit dem Capital Blues Duo mehr als einmal gemeinsam auftreten zu dürfen und kann nur sagen, dass diese Typen wirklich versuchen, eine bessere Welt zu schaffen, indem sie das nutzen, worüber sie verfügen – ihre Musik. Together they are dynamite.“ 

(Steve Baker, Hohner Journal „Easy Reading“ USA 1998)

Die Bilder wurden freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Heike & Tom Nestler

 

08.06.18: Local Heroes

Freitag, 8. Juni 2018, 20:00 Uhr

Eintritt: 15€

The Törten Heroes & /red masu:/

  • The Törten Heroes

Rock’n Roll, Blues, Blues-Rock und Oldies von J.J.Cale,Tom Petty bis Eric Clapton – diese Musik ist live und handgemacht von den sechs Musikern der Band „The Törten Heroes“ aus Dessau-Roßlau! Musik zu machen, die allen Spaß bringt, ist das Anliegen der trotz ihrer ca. 400 Lebensjahren jung gebliebenen Band. Ihr unverfälschter Stil erzeugt einen intensiven Sound der Gitarren, unterstützt von Bass, Keyboard und Drums. Der Klang der Harp entführt die Besucher in die endlose Weite des Westens.

  • /red masu:/

/red masu:/ bietet eine Mischung aus Blues im Stil von Robben Ford, groovigem Soul, Reggae und Pop. Immer knackig auf den Punkt gebracht und unverwechselbar.

/red masu:/ , früher Red Masou, wurde Anfang der 2000er in Wolfen gegründet. Am Beginn stand die Lehre vom reinen Blues. Das Quintett, damals wie heute mit Sänger, Gitarrist und musikalischem Kopf Sven Brinkmann an der Spitze, konzentrierte sich in dieser Zeit auf die Klassiker und Standards der typischen Kneipenmusikszene – Eric Clapton, Deep Purple, Santana. Aber auch Jimi Hendrix, im Rahmen unserer damaligen Möglichkeiten… Auf Grund der Besetzung mit einer Hammond B3 Orgel kristallisierte sich schnell ein gewisses Alleinstellungsmerkmal im Bandsound heraus. Einen wichtigen Anteil am Sound hatten hierbei auch unsere Sängerinnen: zunächst Maria Studinski, später dann, und bis heute, Jasmin Kmitta. Durch die 2000er Jahre spielten wir uns auf diese Weise über große und kleine Bühnen. 
Das Leben ging weiter, es gab den einen und den anderen Besetzungswechsel, vor allem die Position am Schlagzeug wechselte hin und wieder. Irgendwann um 2010 herum begab sich die Band, bedingt durch berufliche, private und musikalische Gründe, in den einstweiligen Ruhestand. So gingen die Musiker eine Zeit lang auf getrennten Wegen. Mit und ohne Bandanschluss. 
Um 2015 wurde der Ruf zur Wiedervereinigung laut, und, offenbar bereits sehnsüchtig erwartet, von allen dankbar erhört. Musikalisch gereift und mit neuen spielerischen Möglichkeiten ausgestattet ging es in das zweite Leben von /red masu:/, was nichts anderes bedeutet als die phonetische Lautschrift des alten Namens RED MASOU. Das wiederum ist ein bedeutungsloser Phantasiebegriff. Allzu oft gab es die hanebüchensten Aussprachevarianten…Auch und vor allem musikalisch gab es seit dem einen gewaltigen Schritt nach vorn. Das Repertoire veränderte sich in Richtung Jazzrock und Jazzblues. Viele der „allerwelts“ Standards sind über Bord gegangen.

/red masu:/ über /red masu:/