16.02.18: Angelina & J.C. Grimshaw

Freitag, 16. Februar 2018, 20:00 Uhr

Eintritt: 18€

J.C. und seine Schwester Angelina komen aus England, genauer genommen von der Isle of Wight. Sie arbeiten bereits seit über 30 Jahren professionell zusammen und haben sich dabei international einen großen Namen gemacht. Beide begannen in frühen Teenagerzeiten in Folk Clubs zu spielen und entwickelten so Ihren Sound, der hauptsächlich durch Acoustic Roots, Jazz, Folk und Blues beeinflusst ist. J.C. & Angelina Grimshaw spielen in ganz Europa und Ihre Tourneen führten sie auch schon nach Russland, Japan und in die USA. Sie spielten unter anderem mit so namhaften Künstlern wie Warterson/Carthy, Pentangle, Dr. John, Buddy Guy und Van Morrison zusammen. Außerdem komplettierte J.C. eine zwei Jahres Welt Tour mit Midge Ure.

Angelinas Stimme gilt als eine der besten weiblichen Bluesstimmen Großbritanniens, ihr Timbre erinnert nicht nur zufällig an die große Bessie Smith, jeder Song wird gelebt und gelitten – genauso sollte es ja auch sein bei ehrlicher, authentischer, emotionaler Musik. Gemeinsam mit ihrem Bruder J.C. Grimshaw (voc/accguit/mandoline/ slideguit) arbeitet Angelina als professionelle Songwriterin, Gitarristin und Backingmusikerin. J.C. und Angelinas Musik ist so tief und wild wie der Mississippi – dem Strom dem sie viele ihrer musikalischen Einflüsse verdanken Folk, Blues, Cajun-Stomps und emotionale „dark“ Ballads sind die Markenzeichen dieser britischen Ausnahmekünstler.

27.04.18: Bernd Kleinow feat. ST

Freitag, 27. April 2018, 20:00 Uhr

Eintritt: 15€

 

Bernd Kleinow – harmonica, vocals

ST. – guitar, vocals

Kurz nachdem Ost- und Westberlin wieder zusammen kamen, ist aus ST. und Bernd Kleinow ein Team geworden. ST. war in Westberlin und den alten Bundesländern damals auf den Bluesroads unterwegs und Bernd Kleinow in der ehemaligen DDR. Auf einem Festival in der Nähe von Hannover trafen sich die beiden Musiker und spürten sofort ihre gegenseitige Affinität zum urwüchsigen Roots-Blues. Sie spielten beide jeden Dienstag zur Blues Session im angesagten Westberliner Blues Café und gründeten umgehend das erste gesamtdeutsche, äußerst erfolgreiche Blues Duo.

Back to the roots – Blues in seiner schönsten Form

„Wer das Capital Blues Duo zum ersten Mal hört, ist spontan überzeugt, welch ehrliche ungekünstelte Musik diese beiden Musiker zu spielen im Stande sind und fühlt sich sofort mitgenommen. ST. brilliert vom ersten Ton an mit seiner gefangen nehmenden Bühnenpräsenz. Mal lässt er die knallrote Gibson den Teppich für seine unter die Haut gehende Baritonstimme auslegen, mal tanzen seine Finger zu erregenden Sololäufen über die Saiten. Es ist ein ganz besonderer Blues, den er spielt, mit nichts anderem vergleichbar und deshalb auch nur schwer in Worte zu fassen. In seinen Songs, von denen es weit über 100 gibt, finden sich diverse Stilistiken und Variationen des schwarzen Blues und Soul wieder, weshalb der Zuhörer auch zu keiner Sekunde Langeweile verspürt. Zumal ST. von einer Sekunde auf die andere förmlich explodieren kann, wenn sein ohnehin schon eindringlicher Gesang plötzlich anschwillt und dem Publikum durch Mark und Bein geht.
Natürlich funktioniert das Ganze erst in Einheit mit dem exzellenten Mundharmonikaspieler Bernd Kleinow. Über dessen brilliantes und unverwechselbares Mundharmonikaspiel muss man nicht viele Worte verlieren. Es ist ein Hochgenuss, Bernd bei seinem konzentrierten Spiel auf und mit diesem kleinen, kaum sichtbaren Instrument zuzuschauen. Egal, ob er nun zu ST.´s Melodien mit seiner Harp eine ganze Rhythmusfraktion imitiert oder eigene Akzente einbringt, indem er in sich versunken zum Solo ansetzt – es ist schlicht und einfach begeisternd. Wenn dann noch solche Feinheiten dazukommen, wie der fliegende Wechsel zwischen zwei Mundis innerhalb von Sekundenbruchteilen, ohne dass der Melodiebogen hörbar unterbrochen wird, dann zeugt das schon von enormer Meisterschaft.“

(Torsten Meyer, Internetportal „DM deutsche-mugge.de“

„ST. ist ein wirklicher Blues-Prediger, seine Lieder sind alle sehr persönlich, aber schaffen es trotzdem, sich mit globalen Themen auseinanderzusetzen, ohne klischeehaft zu wirken. Bernd Kleinow ist definitiv meine Wahl für den besten deutschen traditionellen Mundharmonikaspieler. Ich hatte die Freude, mit dem Capital Blues Duo mehr als einmal gemeinsam auftreten zu dürfen und kann nur sagen, dass diese Typen wirklich versuchen, eine bessere Welt zu schaffen, indem sie das nutzen, worüber sie verfügen – ihre Musik. Together they are dynamite.“ 

(Steve Baker, Hohner Journal „Easy Reading“ USA 1998)

Die Bilder wurden freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Heike & Tom Nestler

 

09.11.18: Slide Riders

Freitag, 9. November 2018, 20:00 Uhr

Eintritt: 15€


Von den beiden in der hauptstädtischen Szene bekannten Musikern gibt es eine akustische Variante aus Rock und Blues zu hören.
Inspiriert durch die Urväter des Blues spielen die SLIDE RIDERS ihre neu und frisch klingende Interpretationen. Keine 1:1-Kopien, sondern eigene Arrangements, ganz viel Improvisation und diverse Eigenkompositionen erwarten die Zuhörer. Mehrere Akustik- und Resonatorgitarren, hier und da eingesetzte Mundharmonikas, ein kleines per Fuß bedientes Schlagzeug sowie der wechselseitige Gesang bringen eine Menge Vielfalt ins Programm. Nicht nur eingefleischte Blues-Fans kommen hier auf ihre Kosten.
Also dann – viel Spaß mit den SLIDE RIDERS!