16.03.18: 6 Jahre Sonnenblues

Jubiläumskonzert 6 Jahre Dessauer Bluesnächte

Freitag, 16. März 2018, 20:00 Uhr

Eintritt: 15€

Die Dessauer Bluesnächte werden 6 Jahre! Am 16.03.2012, also auf den Tag genau vor 6 Jahren begann im Dessauer Süden eine bis heute erfolgreich andauernde Veranstaltungsreihe. Für die erste Dessauer Bluesnacht konnten damals Bluesrudy & Peter Schmidt als Musiker gewonnen werden. Deshalb kann es auch nicht anders sein, dass in diesem Jahr zu diesem besonderen Datum diese beiden Ausnahmenkünstler wieder bei uns auf der Bühne im Bauhaus Klub stehen. Maßgeblich unterstützt werden Bluesrudy und Peter Schmidt durch Axel Merseburger.

BluesRudy (Uwe Haase) kommt aus der Lutherstadt Wittenberg, sein Mississippi heißt Elbe. Sein heutiger Sound ist unerbittlich fordernd und bahnt sich mit der Leichtigkeit einer Dampfwalze den Weg ins Ohr. Eindringlich wie die Thesen Luthers formt Rudy alte Bluesklassiker und veredelt sie mit seinem eigenen Charme. Der Hintergrund seiner Bühnenpräsenz ist leicht erklärt: Aufgewachsen in einer großen Familie mußte er am Tisch flink mit der Kelle sein, um satt zu werden. Um schön laut klappern zu können lernte Rudy zunächst Schlagzeug und später Schlaggitarre, die dann auch sein Markenzeichen werden sollte. Neben dem lustigen Namen hat er von seinem Vater das Talent zum Trommeln und von seiner Mutter die unverwechselbare Art für Unterhaltung vererbt bekommen.

Der Gitarrist und Sänger Peter Schmidt aus Berlin steht seit fast 4 Jahrzehnten auf der Bühne und arbeitet seit vielen Jahren auch als Studiomusiker, Arrangeur, Komponist und Produzent. Mit seiner Band “East Blues Experience” tourte er durch Europa, Asien und Nordamerika, auch als Begleitband oder als Support für viele Weltstars der Blues- und Rockszene, wie z.B. Luther Allison, Carey Bell, Jerry Donahue, John Mayall, Jethro Tull, Procol Harum oder ZZ Top.

Axel Merseburger spielte viele Jahre bei East-Blues-Experience, einer der erfolgreichsten Bluesbands im ostdeutschen Raum. In seinen deutschsprachigen Texten beschreibt er das Leben von seiner ernsten, aber auch humorvollen Seite.

 

27.04.18: Bernd Kleinow feat. ST

Freitag, 27. April 2018, 20:00 Uhr

Eintritt: 15€

 

Bernd Kleinow – harmonica, vocals

ST. – guitar, vocals

Kurz nachdem Ost- und Westberlin wieder zusammen kamen, ist aus ST. und Bernd Kleinow ein Team geworden. ST. war in Westberlin und den alten Bundesländern damals auf den Bluesroads unterwegs und Bernd Kleinow in der ehemaligen DDR. Auf einem Festival in der Nähe von Hannover trafen sich die beiden Musiker und spürten sofort ihre gegenseitige Affinität zum urwüchsigen Roots-Blues. Sie spielten beide jeden Dienstag zur Blues Session im angesagten Westberliner Blues Café und gründeten umgehend das erste gesamtdeutsche, äußerst erfolgreiche Blues Duo.

Back to the roots – Blues in seiner schönsten Form

„Wer das Capital Blues Duo zum ersten Mal hört, ist spontan überzeugt, welch ehrliche ungekünstelte Musik diese beiden Musiker zu spielen im Stande sind und fühlt sich sofort mitgenommen. ST. brilliert vom ersten Ton an mit seiner gefangen nehmenden Bühnenpräsenz. Mal lässt er die knallrote Gibson den Teppich für seine unter die Haut gehende Baritonstimme auslegen, mal tanzen seine Finger zu erregenden Sololäufen über die Saiten. Es ist ein ganz besonderer Blues, den er spielt, mit nichts anderem vergleichbar und deshalb auch nur schwer in Worte zu fassen. In seinen Songs, von denen es weit über 100 gibt, finden sich diverse Stilistiken und Variationen des schwarzen Blues und Soul wieder, weshalb der Zuhörer auch zu keiner Sekunde Langeweile verspürt. Zumal ST. von einer Sekunde auf die andere förmlich explodieren kann, wenn sein ohnehin schon eindringlicher Gesang plötzlich anschwillt und dem Publikum durch Mark und Bein geht.
Natürlich funktioniert das Ganze erst in Einheit mit dem exzellenten Mundharmonikaspieler Bernd Kleinow. Über dessen brilliantes und unverwechselbares Mundharmonikaspiel muss man nicht viele Worte verlieren. Es ist ein Hochgenuss, Bernd bei seinem konzentrierten Spiel auf und mit diesem kleinen, kaum sichtbaren Instrument zuzuschauen. Egal, ob er nun zu ST.´s Melodien mit seiner Harp eine ganze Rhythmusfraktion imitiert oder eigene Akzente einbringt, indem er in sich versunken zum Solo ansetzt – es ist schlicht und einfach begeisternd. Wenn dann noch solche Feinheiten dazukommen, wie der fliegende Wechsel zwischen zwei Mundis innerhalb von Sekundenbruchteilen, ohne dass der Melodiebogen hörbar unterbrochen wird, dann zeugt das schon von enormer Meisterschaft.“

(Torsten Meyer, Internetportal „DM deutsche-mugge.de“

„ST. ist ein wirklicher Blues-Prediger, seine Lieder sind alle sehr persönlich, aber schaffen es trotzdem, sich mit globalen Themen auseinanderzusetzen, ohne klischeehaft zu wirken. Bernd Kleinow ist definitiv meine Wahl für den besten deutschen traditionellen Mundharmonikaspieler. Ich hatte die Freude, mit dem Capital Blues Duo mehr als einmal gemeinsam auftreten zu dürfen und kann nur sagen, dass diese Typen wirklich versuchen, eine bessere Welt zu schaffen, indem sie das nutzen, worüber sie verfügen – ihre Musik. Together they are dynamite.“ 

(Steve Baker, Hohner Journal „Easy Reading“ USA 1998)

Die Bilder wurden freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Heike & Tom Nestler

 

08.06.18: Local Heroes

Freitag, 8. Juni 2018, 20:00 Uhr

Eintritt: 15€

Bisher haben zugesagt:

  • The Törten Heroes

  • /red masu:/

/red masu:/ bietet eine Mischung aus Blues im Stil von Robben Ford, groovigem Soul, Reggae und Pop. Immer knackig auf den Punkt gebracht und unverwechselbar.

 

/red masu:/ , früher Red Masou, wurde Anfang der 2000er in Wolfen gegründet. Am Beginn stand die Lehre vom reinen Blues. Das Quintett, damals wie heute mit Sänger, Gitarrist und musikalischem Kopf Sven Brinkmann an der Spitze, konzentrierte sich in dieser Zeit auf die Klassiker und Standards der typischen Kneipenmusikszene – Eric Clapton, Deep Purple, Santana. Aber auch Jimi Hendrix, im Rahmen unserer damaligen Möglichkeiten… Auf Grund der Besetzung mit einer Hammond B3 Orgel kristallisierte sich schnell ein gewisses Alleinstellungsmerkmal im Bandsound heraus. Einen wichtigen Anteil am Sound hatten hierbei auch unsere Sängerinnen: zunächst Maria Studinski, später dann, und bis heute, Jasmin Kmitta. Durch die 2000er Jahre spielten wir uns auf diese Weise über große und kleine Bühnen. 
Das Leben ging weiter, es gab den einen und den anderen Besetzungswechsel, vor allem die Position am Schlagzeug wechselte hin und wieder. Irgendwann um 2010 herum begab sich die Band, bedingt durch berufliche, private und musikalische Gründe, in den einstweiligen Ruhestand. So gingen die Musiker eine Zeit lang auf getrennten Wegen. Mit und ohne Bandanschluss. 
Um 2015 wurde der Ruf zur Wiedervereinigung laut, und, offenbar bereits sehnsüchtig erwartet, von allen dankbar erhört. Musikalisch gereift und mit neuen spielerischen Möglichkeiten ausgestattet ging es in das zweite Leben von /red masu:/, was nichts anderes bedeutet als die phonetische Lautschrift des alten Namens RED MASOU. Das wiederum ist ein bedeutungsloser Phantasiebegriff. Allzu oft gab es die hanebüchensten Aussprachevarianten…Auch und vor allem musikalisch gab es seit dem einen gewaltigen Schritt nach vorn. Das Repertoire veränderte sich in Richtung Jazzrock und Jazzblues. Viele der „allerwelts“ Standards sind über Bord gegangen.

/red masu:/ über /red masu:/


14.09.18: Denny Hertel & Matthias Stolpe

Freitag, 14. September 2018, 20:00 Uhr

Eintritt: 15€

Seit seinem 15. Lebensjahr teilt sich Denny Hertel, der junge Mann aus Wittenberg mit der markanten Stimme, die Bühne mit Musikern wie Blues Rudy, Kat Baloun, Nina & Eb Davis, Peter Schmidt, Axel Merseburger, Jürgen Gerhardt, Steffen Neumann, Rick Howard uvm., am Bass, Schlagzeug oder an der Gitarre.

Inspiriert, von Stefan Diestelmann, in dessen Begleitband er 2mal den Bass zupfte,  verschrieb er sich voll und ganz dem Blues. Im Jahr 2005 spielte er bereits in verschiedenen Clubs in Chicago, unter anderem mit Rick Howard, und lernte somit den “Blues der Schwarzen” zu lieben und zu ehren. Mit neuen Eindrücken und dem Spitznamen “Youngman Denny” kehrte er wieder in seine Heimat zurück und ist seitdem als “Denny Hertel – Youngman Blues” mit einem Solo-Programm oder im Duo, mit Matthias Stolpe (Harp) oder Mr. Smith am Piano, in ganz Deutschland unterwegs.

Er verleiht alten Hits von Canned Heat, den Rolling Stones, Stefan Diestelmann, Johnny Cash uvm, auf seine eigene Art und Weise ein neues Gesicht und bringt somit “Jung und Alt” wieder auf die Tanzfläche.

 

 


09.11.18: Slide Riders

Freitag, 9. November 2018, 20:00 Uhr

Eintritt: 15€


Von den beiden in der hauptstädtischen Szene bekannten Musikern gibt es eine akustische Variante aus Rock und Blues zu hören.
Inspiriert durch die Urväter des Blues spielen die SLIDE RIDERS ihre neu und frisch klingende Interpretationen. Keine 1:1-Kopien, sondern eigene Arrangements, ganz viel Improvisation und diverse Eigenkompositionen erwarten die Zuhörer. Mehrere Akustik- und Resonatorgitarren, hier und da eingesetzte Mundharmonikas, ein kleines per Fuß bedientes Schlagzeug sowie der wechselseitige Gesang bringen eine Menge Vielfalt ins Programm. Nicht nur eingefleischte Blues-Fans kommen hier auf ihre Kosten.
Also dann – viel Spaß mit den SLIDE RIDERS!


15.02.19: Abi Wallenstein unplugged

Freitag, 15. Februar 2019, 20:00 Uhr

Eintritt: 15€

Abi Wallenstein unplugged

 

ABI WALLENSTEIN ist mittlerweile zu einer festen Größe in der europäischen Bluesszene geworden. Seit den frühen 60ern ist er als Solist, Bandleader und als Partner von so bekannten Musikern wie AXEL ZWINGENBERGER, VINCE WEBER oder INGA RUMPF on the road. Kaum einer der Blues-Interpreten der 60er bis zu den 90er Jahren in den deutschsprachigen Ländern spielt den Blues so authentisch wie der „Vater der Hamburger Bluesszene“.

„Seine Pickings, sein Verständnis für unaufdringliche Dramatik und seine tiefe Liebe zu dem, was er tut, machen Wallenstein zu einem, der nicht an seiner Musik verschleißt“. (Manuel Weber, Kieler Nachrichten, 12/2002)

ABI WALLENSTEIN sammelte erste musikalische Erfahrungen in Nordrhein-Westfalen. Sein musikalischer Urknall war zum einen der TWO NINETEEN BLUES im Musikunterricht zum anderen der Film über den englischen Elvis THE TOMMY STEEL STORY. Damit ist eine Rhythm and Bluessaite ins Swingen gekommen, die bis heute in ihm weiter vibriert. Damals musste sofort eine Gitarre her. Skiffle Music, traditional Jazzbands und dann die Hinwendung zum Rock, zu den frühen Stones, Yardbirds und Pretty Things.

Mitte der 60 er Jahre zog er nach Hamburg und spielte zunächst allein auf der 12-saitigen Gitarre im Danny’s Pan, Jazzhouse und im legendären Onkel Pö. Dann kamen Mundharmonika (TINY HAGEN) und Keyboards (PETER URBAN) hinzu, und bald begann er, in Rhythm & Blues Formationen u.a. mit GOTTFRIED BÖTTGER und VINCE WEBER zu spielen. Zu Beginn der 80er Jahre dann die ABI WALLENSTEIN BAND, eine Rock and Soul Formation. Daneben die BAD NEWS REUNION mit Westcoast Rock. Zugleich aber auch immer Soloauftritte mit Country Blues.

Über die Jahre hat ABI WALLENSTEIN einen unnachahmlichen Gitarrenstil entwickelt, der von rhythmischen Bassläufen und gleichzeitig gespielten Akkorden und Melodielinien gezeichnet wird. Sein scheinbar einfaches Spiel erweist sich bei näherem Zuhören als komplex und vielschichtig, mit einem swingenden Groove, der mühelos die übliche Rhythmusgruppe von Bass und Schlagzeug ersetzt.

Obwohl es zu den peinlichsten Klischees gehören kann, die Stimme eines weißen Sängers als „schwarz“ zu bezeichnen, singt Abi den Blues mit einer Selbstverständlichkeit und Unaffektiertheit, die total überzeugend ist, und die, zusammen mit seiner souveränen Bühnenpräsenz, innerhalb von kürzester Zeit jedes Publikumsherz erobert. Wenn er nicht auf Tournee ist, betrachtet Abi die Straße als sein „persönliches Testfeld und betreibt da sein Konditionstraining“, schreibt Uli Lemke in den Liner Notes zu Abi’s CD „Blues Avenue“. Als vermutlich einziger namhafter europäischer Bluesmusiker sucht er dort immer wieder den unmittelbaren Kontakt zum Publikum auf der „härtesten Bühne der Welt“.

Außer zahlreichen Auftritten in Rundfunk und Fernsehen, sowie etlichen Blues-Festivals, z.B. Ascona Jazz Festival, Gaildorf Blues Festival, Lahnstein SWF Blues Festival, Kemptener Jazzfrühling, Lehrter Bluesfestival, Unna Blues Festival, Breminale u.v.m. spielte er mit großem Erfolg auch im Vorprogramm von JOE COCKER, CHRISTIE MOORE, DANIEL LANOIS, FATS DOMINO; ROBBEN FORD; GEORGE THOROGOOD und JOHNNY WINTER.

Die Leser des Magazins „Blues News“ wählten Abi Wallenstein 1996, 1997 und 1998 unter die Top 10 der deutschen Bluesbands. Abi war damit der jeweils beliebteste Solo-Künstler. Im Jahr 2000 erhielt er den „Talking Blues Award“ als Blues Act of the year 1999.

12.04.19: Alligators of Swing

Freitag, 12. April 2019, 20:00 Uhr

Alligators of Swing – swingin´the Blues, shakin´the Boogie!

Das Trio Alligators of Swing verbindet die Leichtigkeit des Swing mit dem tiefen Gefühl des Blues und der Kraft des Boogie. Die Songs – liebevoll arrangiert – atmen die Eleganz, die Nat King Cole´s Trio auszeichnete. Sie versprühen den Charme eines Ray Charles und den feinen Witz von Louis Jordan – auch in den oft skurilen und ironischen Texten.

Auch zwischen den Liedern kommt keine Langeweile auf, liefern doch amüsante Anekdoten und Erläuterungen stets eine augenzwinkernde Überleitung.

Die Kompositionen aus den 40er und 50er Jahren sowie eigene Stücke wurden von den Alligatoren liebevoll auf diese Triobesetzung zugeschnitten.

Sie alle schöpfen aus einem reichen Schatz an Erfahrungen: Die Alligators gibt es seit 1989. Auf Konzerten und Sessions in Chicago und anderswo bewiesen sie internationales Niveau, zusammen mit Künstlern wie Karen & Jeanne Carroll, Angela Brown, Carey Bell, ‘Big Jay’ McNeely, und Big Time Sarah. 2007 ist ihre 4.CD “Scotchin With The Soda” erschienen.

Stefan Scholz ist der agile Sänger-Saxofonist, klar und kraftvoll seine Stimme und sinnlich bis ekstatisch sein Saxofonspiel. Perlende Eleganz glänzt im jazzigen Klavierstil von Christian Jung und umwogt den kraftvollen, souveränen Kontrabaß von Dieter Schreiber.

 

 

07.06.19: Local Heroes

Freitag, 7. Juni 2019, 20:00 Uhr

Eintritt: 15€

Das Gerold Heitbaum Quartett

Der Musiker und Komponist Gerold Heitbaum arbeitete u.a. mit Ziroli Winterstein, Helen Sachs und Heiner Wiberny (WDR Bigband). Neben Rundfunk- und Fernsehpräsentationen trat er beim renommierten “Montreux Jazz Festival” (CH) und dem “North Sea Jazz Festival” in Den Haag (NL) auf.

Nach 30 Jahren in Köln wohnt er nun in Dessau und wurde hier auf den talentierten Bassisten Conrad Steinhoff aufmerksam, der bereits mit 15 Jahren den 1. Preis beim Bundeswettbewerb “Jugend Musiziert” erhalten hat. Momentan ist er Mitglied im Landesjugendjazzorchester, genauso wie der begabte Schlagzeuger Markus Lämmel, der an der Martin-Luther-Universität Halle Musik studiert. Weiter wirkt er mit beim „Jazztrio Marcel Lison“, bei „Jodokus“ und der Unibigband Halle. Ebenfalls aus Halle kommt der routinierte Saxofonist Bendix Maeder. Souverän spielt er alle Stilistiken von Jazz bis Pop und studierte sein Instrument am Konservatorium G. F. Händel in Halle, sowie an der HfM Franz Liszt Weimar.