26.06.15: Latvian Blues Band

Freitag, 26. Juni 2015, 20:00 Uhr

Latvian Blues Band (Riga)

Latvian Blues Band
Wie kommt eine Band, die aus der lettischen Hauptstadt Riga stammt und schon auf dem Chicagoer Blues Festival gespielt hat, ausgerechnet nach Dessau? Bluesbruder Hendrik Pieske hat die Latvian Blues Band in ihrem Stamm-Bluesclub „ Bite`s Blues Club“ in Riga live erlebt und war so begeistert, dass er sich fest vorgenommen hat, die Jungs auch nach Dessau zu holen, was im Mai 2013 erstmals gelang und viele Sonnenköppe in Extase versetzte.

Die Wurzeln der Latvian Blues Band gehen bis in das Jahr 1997 zurück, als sich drei junge bluesbegeisterte  Musiker entschlossen hatten, gemeinsam eine Band zu bilden. Nach und nach auf 6 Musiker angewachsen, erreichten sie nationale Bekanntheit und Anerkennung durch die Teilnahme an mehreren Musik-Festivals in Lettland und Litauen.
Die internationale Karriere startete mit der Zusammenarbeit mit kanadischen Bluesmusikern Anfang 2000. In der Folge nahmen sie an mehreren Bluesfestivals in Kanada teil (“Blues Festival International” in Windsor und London, “Country Fair”, Fort Macleod) und traten auch in verschiedenen angesagten Clubs, z.B. “Silver Dollar Room” in Toronto auf.

Die Latvian Blues Band hatte auch das Vergnügen, unter anderem die Shows für Joe Cocker in Riga 2002 und Keith Dunn in Litauen 2005 zu eröffnen. Ein großer Höhepunkt in der Geschichte der LBB war das Konzert mit ”Status quo” im August 2010. Ein prägendes Erlebnis für die Jungs war die Teilnahme am legendären Chicagoer Blues Festival. Dort brachten sie so renommierte Clubs, wie z.B. das B.L.U.E.S. in Down Town Chicago zum kochen.

Im Januar 2014 nahm die Band an der 31. International Blues Challenge in Memphis teil.

 

24.05.13: Latvian Blues Band

lbb_promoLettland ist nicht gerade berühmt für Blues. Und das völlig zu unrecht: Seit 1997 spielt die Latvian Blues Band Bluesrock vom feinsten und begeistert Fans in ganz Europa, Kanada und den USA.
Die Latvian Blues Band, eine junge Band um den Gitarristen und Sänger Janis Bukovskis, hat damit begonnen, Musik im Stil ihrer großen Vorbilder zu spielen (Muddy Waters, Howlin’ Wolf, Elmore James, Little Walter, Robert Johnson). Im Jahr 2000 begleiteten sie dann den kanadischen Blueser Johnny V auf seiner Tour durch Lettland. Ein Konzert wurde mitgeschnitten – und das muss wohl sehr gut gewesen sein, denn dieser Mitschnitt öffnete ihnen Tür und Tor. In der Folge wollten nämlich alle Bluesmusiker, die durch das Baltikum tourten, von der LBB begleitet werden, darunter Phil Guy, Carey Bell, John Primer, Coco Montoya, Howard Glazer, Shawn Pittman und sogar Joe Cocker.

2005 spielten sie auf Einladung von Buddy Guy beim legendären Chicago Blues Festival und in Buddy Guys Club, dem Legends. 2009 gewannen sie in Eutin die Baltic Blues Challenge, in deren Folge sie im Frühjahr 2010 nach Memphis/Tennessee reisten, um dort an der International Blues Challenge teilzunehmen, wo ihnen leider kein Platz vergönnt war.

2011 waren sie dann bei der 1. European Blues Challenge in Berlin dabei. Doch obwohl sie in der Gunst des Publikums ganz oben standen und auch viele Experten ihnen gute Chancen einräumten, hat es diesmal noch nicht geklappt. Dennoch zählten sie an diesem Abend zu den Gewinnern.

Ihr aktuelles Album unreal hat kein Geringerer als der große Duke Robillard produziert, und er greift darauf sogar selbst zur Gitarre. Waren die Vorgänger-Alben gespickt mit Cover-Versionen, so finden sich auf diesem Album hauptsächlich Kompositionen aus der Feder von Janis Bukovskis und seinem Drummer Roland Saulietis.

LBB ist nicht nur Live eine Ausnahmeband, sondern sie weiß auch auf ihren Alben zu überzeugen. Die Band spielt wie aus einem Guss, die Bläser werden immer im richtigen Moment eingesetzt. Janis hat eine erstklassige Spieltechnik und ist mit einer wunderbaren Stimme gesegnet, und auch Artis Locmelis (Saxophon) und Nauris Strezs (Posaune) sind eine Bereicherung für diese Band, die einst als Quartett begann. Die Band überzeugt mit lowdown Blues, R&B oder rockigen Songs – die meisten sind Eigenkompositionen.

Janis ‘Bux’ Bukovskis (guitar, voc)
Rolands ‘Rolx’ Saulietis (drum)
Marcis Kalnins (bass)
Artis Locmelis (Sax, hammond organ, piano)
Viesturs Grapmanis (trumpet)
Jonatans Racenajs (guitar)