15.02.19: Abi Wallenstein unplugged

Freitag, 15. Februar 2019, 20:00 Uhr

Eintritt: 15€

Abi Wallenstein unplugged

 

ABI WALLENSTEIN ist mittlerweile zu einer festen Größe in der europäischen Bluesszene geworden. Seit den frühen 60ern ist er als Solist, Bandleader und als Partner von so bekannten Musikern wie AXEL ZWINGENBERGER, VINCE WEBER oder INGA RUMPF on the road. Kaum einer der Blues-Interpreten der 60er bis zu den 90er Jahren in den deutschsprachigen Ländern spielt den Blues so authentisch wie der „Vater der Hamburger Bluesszene“.

„Seine Pickings, sein Verständnis für unaufdringliche Dramatik und seine tiefe Liebe zu dem, was er tut, machen Wallenstein zu einem, der nicht an seiner Musik verschleißt“. (Manuel Weber, Kieler Nachrichten, 12/2002)

ABI WALLENSTEIN sammelte erste musikalische Erfahrungen in Nordrhein-Westfalen. Sein musikalischer Urknall war zum einen der TWO NINETEEN BLUES im Musikunterricht zum anderen der Film über den englischen Elvis THE TOMMY STEEL STORY. Damit ist eine Rhythm and Bluessaite ins Swingen gekommen, die bis heute in ihm weiter vibriert. Damals musste sofort eine Gitarre her. Skiffle Music, traditional Jazzbands und dann die Hinwendung zum Rock, zu den frühen Stones, Yardbirds und Pretty Things.

Mitte der 60 er Jahre zog er nach Hamburg und spielte zunächst allein auf der 12-saitigen Gitarre im Danny’s Pan, Jazzhouse und im legendären Onkel Pö. Dann kamen Mundharmonika (TINY HAGEN) und Keyboards (PETER URBAN) hinzu, und bald begann er, in Rhythm & Blues Formationen u.a. mit GOTTFRIED BÖTTGER und VINCE WEBER zu spielen. Zu Beginn der 80er Jahre dann die ABI WALLENSTEIN BAND, eine Rock and Soul Formation. Daneben die BAD NEWS REUNION mit Westcoast Rock. Zugleich aber auch immer Soloauftritte mit Country Blues.

Über die Jahre hat ABI WALLENSTEIN einen unnachahmlichen Gitarrenstil entwickelt, der von rhythmischen Bassläufen und gleichzeitig gespielten Akkorden und Melodielinien gezeichnet wird. Sein scheinbar einfaches Spiel erweist sich bei näherem Zuhören als komplex und vielschichtig, mit einem swingenden Groove, der mühelos die übliche Rhythmusgruppe von Bass und Schlagzeug ersetzt.

Obwohl es zu den peinlichsten Klischees gehören kann, die Stimme eines weißen Sängers als „schwarz“ zu bezeichnen, singt Abi den Blues mit einer Selbstverständlichkeit und Unaffektiertheit, die total überzeugend ist, und die, zusammen mit seiner souveränen Bühnenpräsenz, innerhalb von kürzester Zeit jedes Publikumsherz erobert. Wenn er nicht auf Tournee ist, betrachtet Abi die Straße als sein „persönliches Testfeld und betreibt da sein Konditionstraining“, schreibt Uli Lemke in den Liner Notes zu Abi’s CD „Blues Avenue“. Als vermutlich einziger namhafter europäischer Bluesmusiker sucht er dort immer wieder den unmittelbaren Kontakt zum Publikum auf der „härtesten Bühne der Welt“.

Außer zahlreichen Auftritten in Rundfunk und Fernsehen, sowie etlichen Blues-Festivals, z.B. Ascona Jazz Festival, Gaildorf Blues Festival, Lahnstein SWF Blues Festival, Kemptener Jazzfrühling, Lehrter Bluesfestival, Unna Blues Festival, Breminale u.v.m. spielte er mit großem Erfolg auch im Vorprogramm von JOE COCKER, CHRISTIE MOORE, DANIEL LANOIS, FATS DOMINO; ROBBEN FORD; GEORGE THOROGOOD und JOHNNY WINTER.

Die Leser des Magazins „Blues News“ wählten Abi Wallenstein 1996, 1997 und 1998 unter die Top 10 der deutschen Bluesbands. Abi war damit der jeweils beliebteste Solo-Künstler. Im Jahr 2000 erhielt er den „Talking Blues Award“ als Blues Act of the year 1999.

Musikalische Unterstützung erhält Abi von Bluesrudy.

12.04.19: Alligators of Swing

Freitag, 12. April 2019, 20:00 Uhr

Alligators of Swing – swingin´the Blues, shakin´the Boogie!

Das Trio Alligators of Swing verbindet die Leichtigkeit des Swing mit dem tiefen Gefühl des Blues und der Kraft des Boogie. Die Songs – liebevoll arrangiert – atmen die Eleganz, die Nat King Cole´s Trio auszeichnete. Sie versprühen den Charme eines Ray Charles und den feinen Witz von Louis Jordan – auch in den oft skurilen und ironischen Texten.

Auch zwischen den Liedern kommt keine Langeweile auf, liefern doch amüsante Anekdoten und Erläuterungen stets eine augenzwinkernde Überleitung.

Die Kompositionen aus den 40er und 50er Jahren sowie eigene Stücke wurden von den Alligatoren liebevoll auf diese Triobesetzung zugeschnitten.

Sie alle schöpfen aus einem reichen Schatz an Erfahrungen: Die Alligators gibt es seit 1989. Auf Konzerten und Sessions in Chicago und anderswo bewiesen sie internationales Niveau, zusammen mit Künstlern wie Karen & Jeanne Carroll, Angela Brown, Carey Bell, ‚Big Jay‘ McNeely, und Big Time Sarah. 2007 ist ihre 4.CD „Scotchin With The Soda“ erschienen.

Stefan Scholz ist der agile Sänger-Saxofonist, klar und kraftvoll seine Stimme und sinnlich bis ekstatisch sein Saxofonspiel. Perlende Eleganz glänzt im jazzigen Klavierstil von Christian Jung und umwogt den kraftvollen, souveränen Kontrabaß von Dieter Schreiber.

 

 

07.06.19: Local Heroes

Freitag, 7. Juni 2019, 20:00 Uhr

Eintritt: 15€

Das Gerold Heitbaum Quartett

Der Musiker und Komponist Gerold Heitbaum arbeitete u.a. mit Ziroli Winterstein, Helen Sachs und Heiner Wiberny (WDR Bigband). Neben Rundfunk- und Fernsehpräsentationen trat er beim renommierten „Montreux Jazz Festival“ (CH) und dem „North Sea Jazz Festival“ in Den Haag (NL) auf.

Nach 30 Jahren in Köln wohnt er nun in Dessau und wurde hier auf den talentierten Bassisten Conrad Steinhoff aufmerksam, der bereits mit 15 Jahren den 1. Preis beim Bundeswettbewerb „Jugend Musiziert“ erhalten hat. Momentan ist er Mitglied im Landesjugendjazzorchester, genauso wie der begabte Schlagzeuger Markus Lämmel, der an der Martin-Luther-Universität Halle Musik studiert. Weiter wirkt er mit beim „Jazztrio Marcel Lison“, bei „Jodokus“ und der Unibigband Halle. Ebenfalls aus Halle kommt der routinierte Saxofonist Bendix Maeder. Souverän spielt er alle Stilistiken von Jazz bis Pop und studierte sein Instrument am Konservatorium G. F. Händel in Halle, sowie an der HfM Franz Liszt Weimar.

 

11.10.19: Local Heroes

Freitag, 11. Oktober 2019, 20:00 Uhr

Eintritt: 15€

bisher haben zugesagt:

/red masu:/

/red masu:/ bietet eine Mischung aus Blues im Stil von Robben Ford, groovigem Soul, Reggae und Pop. Immer knackig auf den Punkt gebracht und unverwechselbar.

/red masu:/ , früher Red Masou, wurde Anfang der 2000er in Wolfen gegründet. Am Beginn stand die Lehre vom reinen Blues. Das Quintett, damals wie heute mit Sänger, Gitarrist und musikalischem Kopf Sven Brinkmann an der Spitze, konzentrierte sich in dieser Zeit auf die Klassiker und Standards der typischen Kneipenmusikszene – Eric Clapton, Deep Purple, Santana. Aber auch Jimi Hendrix, im Rahmen unserer damaligen Möglichkeiten… Auf Grund der Besetzung mit einer Hammond B3 Orgel kristallisierte sich schnell ein gewisses Alleinstellungsmerkmal im Bandsound heraus. Einen wichtigen Anteil am Sound hatten hierbei auch unsere Sängerinnen: zunächst Maria Studinski, später dann, und bis heute, Jasmin Kmitta. Durch die 2000er Jahre spielten wir uns auf diese Weise über große und kleine Bühnen. 
Das Leben ging weiter, es gab den einen und den anderen Besetzungswechsel, vor allem die Position am Schlagzeug wechselte hin und wieder. Irgendwann um 2010 herum begab sich die Band, bedingt durch berufliche, private und musikalische Gründe, in den einstweiligen Ruhestand. So gingen die Musiker eine Zeit lang auf getrennten Wegen. Mit und ohne Bandanschluss. 
Um 2015 wurde der Ruf zur Wiedervereinigung laut, und, offenbar bereits sehnsüchtig erwartet, von allen dankbar erhört. Musikalisch gereift und mit neuen spielerischen Möglichkeiten ausgestattet ging es in das zweite Leben von /red masu:/, was nichts anderes bedeutet als die phonetische Lautschrift des alten Namens RED MASOU. Das wiederum ist ein bedeutungsloser Phantasiebegriff. Allzu oft gab es die hanebüchensten Aussprachevarianten…Auch und vor allem musikalisch gab es seit dem einen gewaltigen Schritt nach vorn. Das Repertoire veränderte sich in Richtung Jazzrock und Jazzblues. Viele der „allerwelts“ Standards sind über Bord gegangen.

/red masu:/ über /red masu:/

15.11.19: Angelina & J.C. Grimshaw

Freitag, 15. November 2019, 20:00 Uhr

Eintritt: 18€

J.C. und seine Schwester Angelina komen aus England, genauer genommen von der Isle of Wight. Sie arbeiten bereits seit über 30 Jahren professionell zusammen und haben sich dabei international einen großen Namen gemacht. Beide begannen in frühen Teenagerzeiten in Folk Clubs zu spielen und entwickelten so Ihren Sound, der hauptsächlich durch Acoustic Roots, Jazz, Folk und Blues beeinflusst ist. J.C. & Angelina Grimshaw spielen in ganz Europa und Ihre Tourneen führten sie auch schon nach Russland, Japan und in die USA. Sie spielten unter anderem mit so namhaften Künstlern wie Warterson/Carthy, Pentangle, Dr. John, Buddy Guy und Van Morrison zusammen. Außerdem komplettierte J.C. eine zwei Jahres Welt Tour mit Midge Ure.

Angelinas Stimme gilt als eine der besten weiblichen Bluesstimmen Großbritanniens, ihr Timbre erinnert nicht nur zufällig an die große Bessie Smith, jeder Song wird gelebt und gelitten – genauso sollte es ja auch sein bei ehrlicher, authentischer, emotionaler Musik. Gemeinsam mit ihrem Bruder J.C. Grimshaw (voc/accguit/mandoline/ slideguit) arbeitet Angelina als professionelle Songwriterin, Gitarristin und Backingmusikerin. J.C. und Angelinas Musik ist so tief und wild wie der Mississippi – dem Strom dem sie viele ihrer musikalischen Einflüsse verdanken Folk, Blues, Cajun-Stomps und emotionale „dark“ Ballads sind die Markenzeichen dieser britischen Ausnahmekünstler.